US-Senatorin: Apple nutzt Macht aus, um Wettbewerb zu unterbinden

30. Juni 2016 | Featured, Sonstiges | 0 Kommentare »

Massachusetts Senatorin Elizabeth Warren kritisierte in einer Rede den negativen Einfluss der Vormachtstellung von Apple, Google und Amazon auf den freien Wettbewerb. Dabei führte sie insbesondere Apple als langatmiges Beispiel an, wie man die Position nutzen kann, um dem Wettbewerb das Leben schwer zu machen. Spotify leistete direkt Schützenhilfe. Verständlich.

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Grundsätzlich aber hätten Unternehmen, wie Apple, ihre Stellung durchaus verdient, beginnt die Senatorin. Cupertino mache großartige Technik und verdiene den Erfolg daher sehr.

Aber das dürfe kein Einfluss auf den freien Wettbewerb haben.

Wer eigene Dienste bevorzuge, seinen Nutzern die Alternativen weniger schmackhaft mache oder gar nicht anbietet, unterbinde Wettbewerb und Innovation. So hätten kleinere Jnternehmen kaum eine Chance.

Da bietet sich die Konkurrenz zu Spotify nahezu als Belegbeispiel an. Innerhalb eines Jahres hat Apple nun gut halb so viele bezahlte Abonennten, wie die Schweden. Während Apple Music auf iOS-Geräten zu einem
Preis von 9,99 Euro pro Monat erworben werden kann, kostet Spotify, da es im App Store angeboten wird, 12,99 Euro. Hier geht nämlich noch Apples 30 Prozent-Provision an. Gleichzeitig ist es Spotify verboten, aus der App auf die günstigeren Preise im Web zu verweisen.

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Für Jonathan Prince, Kommunikationsleiter der Schweden, eine Farce:


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