iFlashDrive – Die Lightning-Speichererweiterung bei uns im Test

6. Juli 2014 | Sonstiges | 0 Kommentare »

Der Speicherplatz auf dem iPhone, iPad oder iPod touch ist oft knapp bemessen, da ein Großteil der Kunden beim Kauf primär auf den Preis achten. Wenn dann später der Speicher des iPhones voll ist, ärgert man sich schnell, nicht doch etwas mehr gezahlt zu haben. iFlashDrive setzte hier bereits vor drei Jahren an – aktuell bietet das Unternehmen eine Version mit Lightning-Anschluss.

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Hier bereits kurz vorgestellt, konnten wir den iFlashDrive in dritter Generation nun selbst testen. Der ungewöhnliche Speicherstick wird in einer kleinen transparenten Box geliefert, die aus Hartplastik gefertigt wurde. Bereits hier erinnert das Material an iPhone, Apple und zertifiziertes Zubehör. Der Verpackungsinhalt fällt mit dem Stick an sich und zwei Bocklets recht mager aus, kann jedoch nicht negativ angerechnet werden, da man für den Gebrauch des Zubehörs auch nicht mehr benötigt.

Beim Herausnehmen aus der Originalverpackung greift man einen weißen Stick in Klavierlackoptik, der auf der einen Seite einen USB-Stecker und an der Anderen einen Lightning-Anschluss aufweist. Durch zwei Abdeckungen sind beide Anschlüsse vor Stößen, Staub oder anderen Fremdkörpern geschützt, wenn man die Speichererweiterung beispielsweise in der Hosen- oder Handtasche mit sich führt.

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Die Idee hinter iFlashDrive ist einfach und zugleich genial. Durch den großen Erfolg der ersten Generation mit 30-pin-Connector wurde Dieselbige auch zurecht bestätigt. Der Stick ermöglicht ein bequemes Hin- und Her-Kopieren von Dateien wie Fotos, Videos oder Musikstücken zwischen einem Computer und einem Lightning-Gerät – aber auch zwischen zwei Lightning-Geräten. Die gelieferte Kapazität kann hierbei vom Nutzer bestimmt werden. Das Unternehmen bietet den iFlashDrive der dritten Generation ab acht Gigabyte an und endet bei 64 Gigabyte. Bei der größten Ausführung muss der Kunde jedoch ganze 280 Euro auf den Tisch legen

Für die uneingeschränkte Nutzung muss eine passende App installiert werden, die mit dem gleichen Namen wie das Zubehör im App Store zu finden ist. Es genügt jedoch auch den Stick an das iPhone zu stecken und schon springt einem die Meldung ins Auge, man solle doch die dazugehörige App installieren. Der ganze Vorgang dauerte bei Wlan-Verbindung etwa eine halbe Minute. Auch nachdem die App installiert wurde und man den iFlashDrive ans iPhone steckt, bekommt man über eine Meldung die Möglichkeit direkt in die App zu springen.

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Klickt man auf die App bekommt man ein Menü geboten, welches sehr stark an das alte iOS 6 erinnert. Auch insgesamt wirkt die Applikation veraltet, genau wie das Icon der Software. Vielleicht ändert sich das in Zukunft durch ein entsprechendes Update. Der Nutzer bekommt vier Optionen eingeblendet, die sich auf den Speicher des Sticks und des Gerätes beziehen.

Während eine „Kontaktlisten Sicherung“ angeboten wird, kann der Anwender nun entweder den internen Speicher, den externen iFlashDrive-Speicher oder die Dropbox ansteuern. Im externen Speicher findet man, vom Hersteller aufgespielt, drei Dateien vor, die sich auf den erstmaligen Gebrauch des Zubehörs beziehen. Diese können natürlich bei Belieben gelöscht werden, sofern man sie nicht benötigt. Als sehr praktisch empfanden wir die Dropbox-Funktion, mit der man problemlos und vor allem schnell Daten von der eigenen Dropbox auf den externen Speicher kopieren kann oder auch umgekehrt.

Auch das Kopieren vom Mac auf den Stick und vom iPhone auf den Stick funktionierte reibungslos. Während unseres Tests konnten wir eine sehr zufriedenstellende Übertragungsrate der Daten auf den Stick messen. Rund 38MB/s schrieb der Chip auf den Speicher, während er etwa 44MB/s lesen konnte. Gute Zahlen, die wir in der dritten Generation des iFlashDrives feststellen konnten. Die Übertragung der Daten am jeweiligen Apple-Gerät kam uns jedoch spürbar langsamer vor.

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Insgesamt kommt der iFlashDrive mit den gängigsten Audio, Video und Dokument-Dateien zurecht und sorgt für einen schnellen Zugriff auf alle wichtigen Dinge, für die der interne Speicher des iDevices keinen Platz mehr hatte. Ab 70 Euro kann das Zubehör in der 8 Gigabyte-Version erworben werden. Für jeweils die doppelte Kapazität muss man jedoch auch entsprechend tiefer in die Tasche greifen. Der iFlashDrive ist nicht nur als Speichererweiterung zu sehen, sondern auch als praktisches Wechselmedium, um bei der Arbeit oder bei Freunden flexibel zu bleiben, wenn es um Datentausch geht.


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