Das war knapp: MacBook gerät in Brand, ohne am Stromkabel zu hängen

4. Juli 2019 | Mac | 0 Kommentare »

Dass das jüngste Rückrufprogramm für einige MacBooks äußerst ernst genommen werden sollte, zeigt jetzt ein Fall eines explodierten Rechners. Nur einem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, dass dabei nicht das ganze Haus des Besitzers niederbrannte.

Apple hat unlängst ein Rückrufprogramm für sein MacBook Pro 15 Zoll aufgelegt. Betroffen sind Geräte, die zwischen Ende 2015 und Anfang 2017 verkauft wurden, wie wir in einer weiteren Meldung berichtet haben.

Deren Akkus können unter Umständen Feuer fangen und Brände verursachen und genau das ist bei Steven Gagne auch passiert: Er teilte Bilder seines verbrannten MacBooks auf Facebook und erzählte dazu eine haarsträubende Geschichte.

Gagne ging eines Abends ins Bett und erwachte durch ein seltsames Geräusch. Sein MacBook-Akku hatte sich aufgebläht und angefangen, zu brennen. In der Folge entstand ein kleines Feuer und es kam zu einer starken Rauchentwicklung.

Gagne konnte das MacBook löschen, doch die Umstände des Brandes sind beunruhigend: Denn nach seiner Aussage hatte er das MacBook über Nacht nicht an den Strom angeschlossen. Folglich wäre es in Brand geraten, ohne in Benutzung zu sein oder geladen zu werden, was es effektiv schwer möglich macht, Vorkehrungen zu treffen. Zudem führte wohl nur ein Zufall dazu, dass nichts schlimmeres geschah. Laut Aussage Gagnes neigte er dazu, seinen Rechner immer auf das Sofa zu legen, nur an diesem Abend hatte er es auf einem Tisch stehen lassen. Möglicherweise wäre sonst das ganze Haus abgebrannt.

Gagne hatte ausgesprochenes Pech: Dieser Vorfall ereignete sich nur drei Tage, bevor Apple das Rückrufprogramm ins Leben rief. Die Akkus betroffener Geräte werden kostenlos getauscht. In einer weiteren Meldung berichteten wir über weitere Vorfälle mit in Brand geratenen MacBook-Akkus.


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