Sammelklage: iPhone 7 von Apple angeblich vorsätzlich fehlerhaft verkauft

8. Mai 2019 | iPhone | 0 Kommentare »

Apple soll das iPhone 7 vorsätzlich mit einem Designfehler verkauft haben, der Probleme mit der Sprachtelefonie verursacht. Diesen Vorwurf erheben nun zwei Sammelklagen, die in den USA eingereicht wurden. Das Problem ist nicht neu.

Das iPhone 7 hat in der Vergangenheit bei vielen Nutzern wiederholt ein Problem gezeigt, das inzwischen den Beinamen „Loop Disease“ bekommen hat. Dabei wird das Icon für die Freisprechfunktion bei Telefonaten irgendwann grau und lässt sich nicht mehr nutzen. Auch bei Facetime-Anrufen passiert das. Das Problem ist bereits länger bekannt und hat zuvor bereits Ärger der Kunden verursacht. Einer dieser Kritikpunkte wurde nun auch Gegenstand der neuen Klagen.

Apple verkaufte vorsätzlich fehlerhafte Geräte

In den beiden Klagen, die im Apple-Heimatstaat Kalifornien sowie in Illinois eingereicht wurden, heißt es Berichten nach in ziemlich übereinstimmenden Formulierungen, Apple habe längere Zeit von dem Fehler gewusst, der das iPhone 7 und iPhone 7 Plus befallen kann und den Verkauf nicht ausgesetzt. Verursacht wird der Fehler offenbar durch eine ungeeignete Verbindung im Gehäuse, diese gewährleiste nicht, dass der Audiochip eine intakte elektrische Verbindung zum Logic board behält. Völlig unbrauchbar wird sie nicht, was unter anderem auch daran zu erkennen war, dass Apple das Problem vereinzelt durch ein iOS-Update lösen konnte.

Weiterhin habe Apple durch Untätigkeit beziehungsweise teils auch aktiv dafür gesorgt, dass betroffene Kunden kein Neugerät erhalten haben.

Zwar lief zunächst ein kostenloses Austauschprogramm, es wurde aber vor einiger Zeit eingestellt, wie wir zuvor berichteten.

Wart ihr von dem Problem betroffen und wolltet ein defektes iPhone 7 / Plus austauschen?


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