iPhone-Verkäufe in Nordamerika: Apples Minus liegt im Trend

10. Mai 2019 | iPhone | 0 Kommentare »

Aples iPhone-Verkäufe im ersten Quartal 2019 in Nordamerika sind deutlich gefallen. Der Einbruch liegt allerdings ziemlich genau auf dem Trend der allgemeinen Verkaufsrückgänge.

Dass die iPhone-Verkäufe zuletzt rückläufig waren, ist kein Geheimnis: Sowohl weltweit wie auch im Schlüsselmarkt China ging es Anfang des Jahres noch einmal kräftig nach unten, wie zuvor berichtet. Nun zeigen neue Zahlen die Entwicklung in einem anderen Schlüsselmarkt: Die Analysefirma Canalys hat den Smartphonemarkt zu Beginn des laufenden Jahres in Nordamerika unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist für Apple zwar nicht schön, könnte aber schlimmer sein.

Apple hat der Einschätzung von Canalys nach rund 14,6 Millionen iPhones in Q1 2019 in Nordamerika absetzen können, das wäre ein Minus von rund 19% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der gesamte Smartphoneverkauf brach im selben Zeitraum allerdings um 18% im Vergleich zum Vorjahr ein, Apples Minus liegt also nur minimal über dem Einbruch des Gesamtmarkts. Insgesamt haben die Verbraucher in Nordamerika rund 36,4 Millionen Smartphones im ersten Kalenderquartal gekauft, damit erreichten die Verkäufe ein Fünfjahrestief.

Bei Apple stach das iPhone XR hervor: Rund 4,5 Millionen der verkauften Geräte entfielen auf das Modell mit dem LCD-Display.

Allerdings haben nicht alle Hersteller verloren: LG musste zwar ein Minus von erheblichen 24% hinnehmen, doch Apples Rivale Samsung konnte im Jahresvergleich derweil um 3% zulegen. Dennoch sichert sich Apple in heimischen Gefilden weiterhin einen robusten Marktanteil von rund 40%.

Positiv für Apple werden sich laut Canalys die im März gestarteten Rückkaufprogramme für alte iPhones sowie neue Netzbetreiber-Zuschüsse für ältere Modelle wie das iPhone 6s und iPhone 7 auswirken.


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