iPhone-Verkäufe im ersten Quartal um 30% gefallen, Huawei zieht vorbei

2. Mai 2019 | Apple, iPhone | 0 Kommentare »

Apples iPhone-Verkäufe sanken im ersten Quartal des Jahres um rund 30% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit verlor das iPhone den zweiten Platz bei den weltweiten Smartphoneverkäufen.

Apple selbst gibt bekanntlich keine Verkaufszahlen für iPhone, iPad und co. heraus, lediglich noch die Produktkategorie iPhone wird als Umsatzgröße ausgewiesen und da gab es bei der Verkündung der Quartalszahlen vorgestern auch ein deutliches Minus.

Verkaufszahlen liefern dagegen nach wie vor verschiedene Analysefirmen in Form von näherungsweisen Schätzungen. Eine davon stammt von IDC und zeigt auf, wie sich die iPhone-Verkäufe im ersten Kalenderquartal 2019 entwickelt haben, das weitgehend dem von Apple unlängst ausgewiesenen Q2 2019 entspricht. Hier zeigt sich ein kräftiger Abschwung.

wie die Analysten von IDC ermittelt haben, hat Apple im ersten Quartal rund 36,5 Millionen iPhones verkauft, das wäre ein Minus von rund 30,2% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Rund ein Drittel weniger Geräte, das ist schon ein deutlicher Ausschlag nach unten, es bedeutet aber noch mehr: Apple hätte bei den weltweiten Verkäufen von Smartphones damit den zweiten Platz an Huawei verloren. Der chinesische Hersteller hat zuletzt, aller aktuellen internationalen Kritik an seiner vermuteten Nähe beziehungsweise Abhängigkeit von der chinesischen Führung zum Trotz, zumindest im Smartphonesegment massiv gewonnen. Im ersten Quartal 2019 hat Huawei geschätzt gut 59 Millionen Einheiten absetzen können, das ist noch mehr als Apple im Vorjahresquartal iPhones verkauft hat: Rund 52,2 Millionen Geräte waren es damals.

Marktführer bei den Verkäufen ist weiter unangefochten Samsung mit geschätzten 71,2 Millionen verkauften Geräten, doch auch der südkoreanische Tech-Gigant macht schwierige Zeiten durch, nicht nur aufgrund der Probleme mit dem Galaxy Fold. Apples iPhone landet somit bei den Verkäufen weltweit auf Platz drei: Man hat ein schwieriges erstes Quartal erlebt, das auch durch wiederholte Preissenkungen nicht mehr ins Plus gedreht werden konnte.

Der Mangel an 5G-iPhones wirkt sich zwar noch nicht durch praktische Einschränkungen für den Verbraucher aus, wohl könnte es aber als psychologischer Faktor die Verkäufe drücken, OSXi.de berichtete, zumindest bis nächstes Jahr: Dann wird das erste 5G-iPhone mit Qualcomm-Modem erwartet.


Dir gefällt der Artikel? Teile ihn mit deinen Kontakten:
Kommentare sind derzeit geschlossen, aber du kannst dennoch einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

Kommentarfunktion ist deaktiviert