iPhone-Verkäufe doch etwas besser als befürchtet, aber Apple sitzt auf vollen Lagern

3. Mai 2019 | iPhone | 0 Kommentare »

Apples iPhone-Verkäufe wurden zuletzt in eher düsteren Farben gezeichnet. Eine nicht ganz so negative Einschätzung kommt nun von anderer Stelle. Danach könnte Apple aber dennoch aktuell auf einem großen Berg nicht verkaufter iPhones sitzen.

Die negativen Aspekte der Entscheidung, keine Verkaufszahlen mehr bekanntzugeben: Jeder kann spekulieren, wieviel man von einem bestimmten Artikel verkauft hat und diese Schätzungen weichen teils erheblich ab. Kürzlich berichteten wir über eine Einschätzung, wonach Apple zuletzt dramatisch weniger iPhones als im Vorjahreszeitraum verkauft hat. Um erhebliche 30% sollen die Verkäufe zurückgegangen sein.

Eine neue Prognose sieht die Entwicklung nicht gar so düster. Dennoch, Apple musste auch hier Federn lassen.

Die Marktforscher von IHS gehen davon aus, dass Apple im ersten Kalenderquartal rund 43,8 Millionen iPhones verkauft haben könnte. DAs wäre ein Minus von (nur) 16%, es würde bedeuten, dass Apple nach Schätzung von IHS derzeit einen Markanteil von 14% im weltweiten Markt für Smartphones durch das iPhone belegen könnte.

Die Analysten gehen hier von zuletzt 323,8 Millionen verkauften Geräten weltweit aus, dies würde ein Minus von rund 6,3% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeuten, ein recht deutlicher Rückgang.

Weiter vermutet IHS, Apple könnte jetzt auf einem großen Berg nicht verkaufter Geräte sitzen, Geräte, die man so schnell wie möglich loszuschlagen bestrebt ist. Das, so die Marktforscher, ist neben dem Versuch, die Verkäufe zu beleben, auch ein Grund für die zahlreichen neu aufgelegten Rabatte und TradeIn-Programme. Möglicherweise lasse sich auch gar keine schnelle Lösung für diese Situation finden, so heißt es.

Auch IHS sieht Huawei als den Gewinner der letzten Monate, denn nicht nur Apple musste Marktanteile abgeben. Auch bei Samsung ging es nach unten: Der Marktführer verlor diesen Zahlen nach zuletzt 9%. Dass das Quartalsergebnis nicht negativer ausfiel, verdankt Apple den starken Zuwächsen bei Services und Wearables sowie der auch nach wie vor großen Marge bei den iPhones.


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