iPhone 11 wird von Apple im selben Volumen wie Vorjahresmodell bestellt

3. September 2019 | iPhone | 0 Kommentare »

Apple wird in etwa so viele iPhones des neuen Lineups bei seinen Fertigern in Auftrag geben wie im Vorjahr. Alles in allem wird jedoch damit gerechnet, dass die Verkäufe auf das Gesamtjahr 2019 bezogen im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig sein werden.

Apple rechnet für sein iPhone 11 offenbar mit einer Nachfrage, die weitgehend den  Verkäufen des Lineups von 2018 entspricht. So prognostiziert die Marktforschungsfirma Cowen anhand von Quellen in der Lieferkette, Apple habe für das vierte Quartal 2019 bei seinen Auftragsfertigern rund 65 Millionen Einheiten der neuen drei Modelle bestellt, damit bliebe die Fertigung ziemlich genau auf dem Niveau des Vorjahres. Das iPhone 11 in seinen verschiedenen Ausprägungen werde rund 72% der iPhones ausmachen, die im zweiten Halbjahr 2019 verkauft werden. In absoluten Zahlen wären das rund 47 Millionen verkaufte Geräte.

Insgesamt gehen die Analysten von rund 79 Millionen verkauften iPhones im gesamten Jahr 2019 aus, das wäre ein Minus von rund 7% oder etwa 85 Millionen Einheiten, die Apple im letzten Jahr absetzen konnte.

Als Grund für die weiter sinkenden Verkaufszahlen wird von vielen Analysten die fehlenden Innovationen gesehen, OSXi.de berichtete. So wird etwa davon ausgegangen, dass die erwartete Triple-Cam im iPhone 11 Pro als Alleinstellungsmerkmal zu schwach ist. Neue Features wie ein ProMotion-Display oder eine 3D-Kamera könnten die Verkäufe wieder beleben, aber sie sind ebenso wie die Unterstützung von 5G erst im kommenden Jahr zu erwarten.

Sodann könnte sich auch der Handelskonflikt mit China negativ auf die Verkäufe auswirken. Wie berichtet werden bereits Strafzölle der US-Regierung auf Produkte wie die AirPods in den USA angewendet, das iPhone könnte mit etwas Pech Mitte Dezember folgen.


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