iPhone 11 Pro: Intel-Modem liefert 13% schnellere Downloads per LTE

12. September 2019 | iPhone | 0 Kommentare »

Das iPhone 11 Pro / iPhone 11 Pro Max kommt zwar ohne 5G, doch die LTE-Geschwindigkeit wurde offenbar deutlich gesteigert. Allerdings dürften viele Nutzer auch diese nun theoretisch erreichbaren Geschwindigkeiten in der Praxis nur selten erreichen.

Das iPhone kommt 2019 noch ohne 5G aus, das ist bekannt. Apple hat die neuen Modelle aber ein wenig schneller gemacht, ohne freilich auf der Keynote darauf im Detail einzugehen. Nun hat allerdings ein Anbieter von Speedtests in den USA angeblich erste Zahlen zur Geschwindigkeit zumindest des iPhone 11 Pro / iPhone 11 Pro Max.

Danach ist das neue iPhone im Download rund 13% schneller als das iPhone Xs / iPhone Xs Max. Die Tests wurden in den großen Netzen von T-Mobile US und Verizon durchgeführt, die die hier erreichten Geschwindigkeiten punktuell auch liefern können. Und genau hier dürfte die Theorie sich von der Praxis unterscheiden.

Theoretisch soll das neue Gigabit-Modem des neuen iPhones bis zu 1,6 Bit/s im Downlink liefern. Praktisch sieht das aber anders aus: Einerseits ist eine solche Bandbreite nur selten erreichbar, etwa in einer komplett leeren Funkzelle, die entsprechend ausgestattet und angeschlossen ist. Andererseits hängt die maximal mögliche Geschwindigkeit auch von der Effizienz des Modems ab. Es kann für astronomisch hohe Übertragungsraten spezifiziert sein, aber schlechte Empfangseigenschaften aufweisen, was bei schwachem Signal die Ergebnisse ruiniert. Genau das war in früheren Jahren häufiger das Problem von Intel-Modems.

Die werden allerdings in diesem Jahr zuletzt in ein neues iPhone eingekbaut: Ab kommendem Jahr halten Qualcomm-Chips mit 5G Einzug in Apples Smartphones.


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