iOS 12.1: Akku aus fremder Quelle unbeliebt

8. November 2018 | Betriebssystem, iPhone | 0 Kommentare »

Die neuen iPhones von Apple merken, wenn kein Original-Akku mehr im Gerät steckt. Daraufhin verweigern sie zwar nicht den Dienst, aber machen den Nutzer auf das Problem aufmerksam und schalten einige Leistungsmerkmale ab.

Die neuen iPhones von 2018, das iPhone Xs / Max und das iPhone XR, haben offenbar eine neue Fähigkeit, über die bislang noch nicht berichtet wurde. Die Geräte können erkennen, wenn kein originaler Akku von Apple mehr eingelegt ist.

Apple bietet für ältere iPhones ab dem iPhone 6 noch bis Ende des Jahres an, den Akku für 29 Euro zu tauschen, eine Folge der iPhone-Drossel.

Doch nach wie vor dürfte es Nutzer geben, die ihre Batterie von einem nicht autorisierten Händler tauschen lassen, der dann auch nicht autorisierte Akkus einbaut.

Wie Apple nun in einem Supportdokument ausführt, können die iPhones von 2018 erkennen, ob ein von Apple autorisierter Akku eingelegt ist oder nicht. Sollte letzteres zutreffen, wird iOS den Nutzer mit einem prominenten Batterie-Warnhinweis konfrontiert, der empfiehlt, einen autorisierten Apple Service Provider oder Apple Store aufzusuchen.

Darüber hinaus wird iOS 12.1 mit einem Fremdakku den Zustand der Batterie nicht mehr anzeigen. Der Nutzer kann also nicht mehr einsehen, wie hoch die verbleibende Kapazität des Akkus ist und ob Verschleißspuren vorhanden sind.

Apple ist bekannt dafür, recht energisch gegen Ersatzteile und Komponenten von Dritten vorzugehen, die nicht von autorisiertem Personal und aus eigener Lieferkette stammen und eingebaut werden.

Zumindest fällt die Maßnahme im vorliegenden Fall recht moderat aus.

Akkus von Drittanbietern dürften im iPhone sowieso recht selten geworden sein.


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