Apples iPhone-Krise schwächt sich ab, aber ältere Modelle bleiben wichtig

28. Februar 2019 | Apple, Featured, iPhone | 0 Kommentare »

Es geht wieder aufwärts mit dem iPhone. Nach deutlichen Einbrüchen der Absatzzahlen wird für die nächsten Quartale wieder mit positiveren Entwicklungen gerechnet. Nach wie vor bleiben aber ältere Modelle wichtig für Apple.

Die iPhone-Krise beginnt sich abzuschwächen, das hatte sich bereits vor einigen Wochen für einige Analysten abzuzeichnen begonnen. Nun schließt sich auch Timothy Arcuri dieser Einschätzung an. Der Marktstratege von UBS rechnet damit, dass die Nachfrage sich in den kommenden Quartalen weiter erholen werde. So rechnet UBS damit, dass Apple im zweiten Kalenderquartal 2019 rund 34,5 Millionen Einheiten verkaufen wird, zwei Millionen mehr als zuvor prognostiziert worden war.

Allgemein beginne sich die Stimmung in der asiatischen Lieferkette aufzuhellen, so Arcuri. Die Erholung des Endkundengeschäfts beginnt auch in China, wo die Einbrüche besonders schmerzhaft ausgefallen waren. Dort beginnen nun die verschiedenen Rabattaktionen Wirkung zu zeigen, die Apple über den Umweg der Händler in dem Schlüsselmarkt lanciert hatte, OSXi.de berichtete. Allerdings wird die Erholung der Nachfrage weniger von den aktuellen Modellen getragen. Viel mehr bleiben ältere iPhones wie das iPhone 8 weiter die Treiber der Nachfrage, wodurch der Durchschnittspreis eines iPhones leicht sinkt. Ein hoher Durchschnittspreis war allerdings in der Vergangenheit der Hebel, mit dem Apple bei sinkenden absoluten Absatzzahlen die Gewinne weiter steigern konnte.

Es ist nicht zu

 schwierig hieraus zu folgern: Das Modell iPhone ist weiterhin vital, aber Apple wird in Zukunft mehr als hohe Preise bieten müssen, damit das auch so bleibt.


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