iPad Mini 5 later this Year: Fertiger prüft auch Weggang aus China

31. Januar 2019 | iPad | 0 Kommentare »

Apples Auftragsfertiger Compal Electronics wird wohl das iPad Mini 5 bauen, dessen Präsentation für die nächsten Monate erwartet wird. Auch dieser Fertiger rüstet sich bereits für eine Zeit der Produktion außerhalb Chinas.

Apple wird dem Vernehmen nach in nächster Zeit mehrere neue iPad-Modelle bringen. Gerechnet wird einerseits natürlich mit einer aktualisierten Version des 9,7Zoll iPads, das in diesem Jahr mit einem minimal größeren Display kommen könnte, das dann eine Diagonale von zehn Zoll aufweist. Auch wird zuletzt immer häufiger davon gesprochen, dass Apple ein iPad Mini 5 bringen wird, OSXi.de berichtete.

Das iPad Mini 4 wurde 2015 vorgestellt und kam damals mit dem A8-Prozessor und zwei GB Arbeitsspeicher, Stereolautsprechern, Lightning-Port und einem 3,5 Millimeter-Klinkenanschluss. Ob dieser es auch in eine mögliche Neuauflage schaffen wird, steht dahin, allerdings wird sich wohl an der Ausstattung mit Lightning-Port ebenso wenig etwas ändern wie am verbauten Touch ID-Sensor.

Die Produktion des iPad Mini 5 soll Apples Auftragsfertiger Compal Electronics übernehmen, wie die asiatische Digitimes nun unter Berufung auf Quellen aus der Lieferkette Apples berichtet.

Compal Electronics fertigt Notebooks, Notebook-Zubehör, Tablets und andere mobile Devices und ist vor kurzem vermehrt in die Produktion von Health-Equipment eingestiegen. Auch Cloud-Infrastruktur bietet das Unternehmen an. Und genau wie Foxconn, Pegatron und andere Fertiger Apples sorgt sich Compal Electronics um den Handelskrieg zwischen China und den USA. So lange der nicht entschärft wird, ist das einst so profitable Klima in dem riesigen Land mit der großen Bevölkerung ungemütlich. Auch Compal prüft daher Alternativen: So sollen Fabriken in Taiwan reaktiviert und neue Fertigungskapazitäten in Vietnam aufgebaut werden, wo sich auch Foxconn und Pegatron verstärkt engagieren wollen, wie wir hier berichteten.

Das asiatische Land lockt durch noch niedrigere Lohnkosten, ist aber infrastrukturell wenig erschlossen.


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