Respekt! AirPod verschluckt, verdaut und ausgeschieden und kein bisschen leise

3. Mai 2019 | Hardware | 0 Kommentare »

Einen besseren Beweis ihrer Haltbarkeit konnten die AirPods gar nicht erbringen: Selbst unter widrigsten Bedingungen funktionierten sie noch. Nachmachen ist aber ausdrücklich nicht zu empfehlen.

Dieses Erlebnis sollte allen, die gern mit Musik und den AirPods im Ohr einschlafen, zu denken geben: Der taiwanische Apple-Nutzer Ben Hsu tat genau das. Beim Erwachen fand er einen der Stöpsel nicht mehr vor. Soweit nichts ungewöhnliches, vielen von uns ist sicher schon einmal ein AirPod nachts herausgefallen.

Als er den fehlenden Ohrhörer auch nach intensivem Suchen nicht mehr fand, aktivierte er die Suchfunktion. Die lokalisierte die AirPods beide in seinem Zimmer und als er den Ton aktivierte, begann es zu piepen.

Nach einiger anfänglicher Verwirrung stellte Hsu fest, der Ton kam aus seinem eigenen Bauch. Man kann sich fragen, wie er es fertig brachte, den Stöpsel im Schlaf zu schlucken, indes eine Röntgenaufnahme in Krankenhaus bestätigte die Vermutung, wie in einem Zeitungsbericht mit Bildern dokumentiert wurde. Dort sagten die Ärzte Hsu, er könne sich den Magen auspumpen lassen oder warten, bis sich das Problem auf natürlichem Wege löst. – und das tat es.

An dieser Stelle wird die Geschichte noch etwas abseitiger: Hsu wurde seines verlustig gegangenen Ohrhörers tatsächlich wieder ansichtig und konnte es nicht lassen auszuprobieren, wie er den kleinen Ausflug überstanden hatte. Nach einer gründlichen Reinigung stellte sich heraus: Er funktionierte immer noch. Man kann dies getrost als Indikator dafür hernehmen, wie flüssigkeitsfest die AirPods von Apple inzwischen geworden sind. Allerdings kann nicht empfohlen werden, diesen Test selbst nachzustellen.


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