Powerbeats Pro aufgeschnitten: Nicht reparierbar, kaum zu recyclen und ähnlich wie die AirPods

8. Juni 2019 | Hardware | 0 Kommentare »

Apples neue Powerbeats Pro sind kompakt und fest verklebt, das zeigt der erste Blick ins Innenleben. Dabei wird klar: Recycling ist hier weiterhin eine große Herausforderung.

Apples neue Powerbeats Pro sind nun auch von den Reparaturspezialisten von iFixit auseinander geschnitten worden. Die Mitarbeiter des Dienstleisters lassen es sich nicht nehmen, praktisch jedes neue Apple-Gerät zu zerlegen und das Innenleben ausführlich zu dokumentieren.

Im Fall der neuen Powerbeats Pro wird zunächst rasch klar: Mit dem Recycling wird es hier ebenso schwierig wie mit den AirPods. Auch diese waren bereits dadurch negativ aufgefallen, dass eine Wiederverwertung sich äußerst schwierig gestaltet und es nötig macht, dass fast jeder Arbeitsschritt von Hand erfolgen muss.

Mit den Powerbeats Pro dürfte es sich ähnlich verhalten: Apple hat hier auch sehr viel Klebstoff in Case und den In-Ears verwendet, der Versuch einer Öffnung dürfte unvermeidlich die Kopfhörer irreparabel beschädigen.

Die Akkus sind deutlich stärker als die der AirPods, das gilt zumindest für die Kopfhörer. Deren Akkus haben eine Kapazität von 200 mWh und das ist fast doppelt so viel wie die AirPods-Akkus fassen. diese haben wiederum ein etwas kräftigeres Lade-Case, das mit 1,52 Wh mehr fasst als das Case der Powerbeats Pro mit einer Kapazität von 1,3 Wh.

Die Powerbeats Pro sollen eine Laufzeit von neun Stunden erlauben, mit dem Lade-Case kann eine Spieldauer von bis zu 24 Stunden erreicht werden, ohne wieder an eine externe Stromquelle zu müssen.

Die Lautsprecher von Powerbeats Pro und AirPods ähneln sich, nur sind die Powerbeats Pro besser abgeschirmt.

Auch die Powerbeats Pro kommen  mit dem neuen H1-Chip, der die sprachaktivierte Nutzung von Siri ermöglicht.

Seit kurzem sind die Powerbeats Pro auch in Deutschland erhältlich. Der Preis liegt bei 249,95 Euro. Aktuell ist aber nur die Variante in Schwarz verfügbar, die übrigen Farben werden erst im Sommer erhältlich sein.


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