Google Pixel 4, Pixelbook Go, Pixel Buds 2: Was kann Googles Konkurrenz fürs iPhone 11 und AirPods?

15. Oktober 2019 | Featured, Hardware | 0 Kommentare »

Der Suchmaschinen-Gigant hat vor wenigen Stunden ein Feuerwerk an neuen Produkten in der Stadt, die niemals schläft, abgelassen. Mit dem Google Pixel 4 und Pixel 4 XL gibt es zwei neue Flaggschiff-Smartphones und auch kabellose Kopfhörer sowie einen günstigeren Laptop. Wir bringen euch schnell auf den Stand der Dinge.

Wie bei den Pixel-Geräten üblich, war das komplette Design schon im Vorfeld bekannt. Tatsächlich veröffentlichte sogar Google selber Teaservideos davon. Also? Glasrückseite, viereckige Kamera hinten wie beim iPhone 11, keine Notch mehr, zwei Größen und eine neue Farbe „Orange“, die Google tatsächlich „Oh so Orange“ nennt. Doch schaut selbst:

Mit dem Pixel 4 legt Google zum ersten Mal den Fokus nicht wirklich auf die Kamera, welche „nur“ mit einer zweiten Linse hinten verbessert wurde, die nun 2-fach zoomen kann.

Zunächst erhält eine echte Gesichtserkennung Einzug, die mit Face ID mithalten können soll: Sie ersetzt den Fingerabdrucksensor nämlich komplett, der verschwindet und ist laut ersten Tests so schnell, dass man nicht einmal merkt wie etwas im Hintergrund arbeitet. Es sei einfach unfassbar und schon unangenehm schnell, weil man keine Zeit habe, den Bildschirm anzuschauen. Zum Glück kann man softwareseitig verhindern, dass man direkt einsteigt, wie bei Apple eben. Wie sicher Googles „Face Unlock“ ist, bleibt gerade im Vergleich zu Face ID offen. Google hat wohl Vertrauen in seine Technik, die jedoch anders funktionieren soll als Apples Face ID.

Ein Grund für die Geschwindigkeit ist ein verbautes Radargerät. Ja, richtig gelesen, das Google Pixel 4 hat Radar! Es kann damit knapp einen halben Meter rundum sich schauen und erkennen, ob der Nutzer gleich im Begriff ist, das Handy zu benutzen. Wird der Nutzer erkannt, schaltet sich das Always-On Display ein und die Gesichtserkennung beginnt zu arbeiten. Somit kann das Telefon schon längst entsperrt sein und etwa zurück im Browsertab sein, wenn man drauf schaut. Creepy? Ja! Nützlich? Bestimmt! Google sagt, dass damit in Zukunft noch viel möglich sein wird.

Und sonst so? Ein neuer Pixel Neural Core coprocessor arbeitet zusammen mit dem Snapdragon 855 und soll für bessere Fotos und andere KI-Aktionen im Alltag sorgen. Ebenso erwähnenswert: Das OLED-Display bekommt eine Bildwiederholrate von 90Hz.

Hier noch einige Fakten im Schnellüberblick für das Pixel 4 bzw. Pixel 4 XL:

Das Google Pixel 4 kommt ab 749 Euro bei uns auf den Markt, das Pixel 4 XL ab 849 Euro. Die Geräte werden ab dem 24. Oktober losgeschickt, schreibt Google.

Kommen wir noch zu zwei anderen Produkten, die Google heute gezeigt hat. Die Pixel Buds sind im Grunde Googles AirPods. Und das ist nicht übertrieben: Selber Preis mit 179 US-Dollar, Charging Case mit selber Akkulaufzeit und LED-Anzeige und natürlich komplett kabellos. Einziger und wichtiger Unterschied: In-Ear-Style mit Noise-Cancelling. „Ok Google“ samt dem Google Assistent funktioniert natürlich auch auf den Dingern. Sie sollen im Frühling 2020 auf den Markt kommen:

Und zu guter Letzt: Ab 649 US-Dollar kommt das neue Google Pixelbook Go als günstige Chromebook-Alternative auf den Markt. Es läuft natürlich mit Googles Chrome OS. Der Kunde wählt zwischen einem Intel Core m3, i5 oder i7 Chip mit 8 oder 16 GB Arbeitsspeicher und 64, 128 oder 256 GB internem Speicher. Mit knapp über 13 Zoll ist es vielleicht eine spannende Alternative zum MacBook Air für manche?

Was hält ihr von den neuen Google Produkten? Wir empfehlen die Hands-On Videos von The Verge, wenn ihr noch mehr erfahren wollt:


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