Neue MacBook-Tastatur schon 2019: Apple soll sich von Butterfly-Keyboard lösen

4. Juli 2019 | Featured, Gerüchte, Mac | 0 Kommentare »

Apple begräbt sein Butterfly-Keyboard: Perspektivisch sollen die MacBooks wieder zur alten Tastaturbauweise zurückkehren, stellt zumindest Ming-Chi Kuo in Aussicht. Selten dürften sich Kunden so sehr wünschen, dass der Analyst mit seiner Prognose richtig liegt.

Nach und nach wird Apple das Butterfly-Keyboard aus seinen MacBooks verschwinden lassen, das zumindest behauptet Ming-Chi Kuo in einem aktuellen Bericht. Die neue Tastatur soll wieder einen Druckmechanismus besitzen, der den früheren MacBook-Keyboards ähnelt, dennoch spricht Kuo aber von einem vollkommen neuen Tastatur-Design, das man so noch in keinem Mac zuvor gesehen hat.

Dazu gehört auch wieder ein weniger flacher Tastenanschlag, das war eines der charakteristischsten Merkmale der neuen Butterfly-Keyboards – die hatte Apple 2015 mit dem 12 Zoll-MacBook eingeführt und seitdem immer wieder nachgebessert, da die Tastaturen häufig blockierten und unbrauchbar wurden. Allerdings bekam Apple das Problem nicht in den Griff: Auch die nochmals verbesserte MacBook Pro-Tastatur im Modell von 2018 wies weiterhin die lange bekannten Probleme auf, weshalb man vor kurzem abermals an der Tastatur justierte, Erfahrungswerte mit dem Keyboard des nun aktuellen MacBook Pro gibt es noch nicht.

Wie Kuo weiter ausführt, wird das erste MacBook mit dem neuen Keyboard-Design das MacBook Air 2019 sein. Das MacBook Pro erhalte die neue Tastatur auch, jedoch nicht vor 2020. Die Abkehr vom Butterfly-Keyboard führt er aber nicht in der Hauptsache auf die Unzufriedenheit der Anwender zurück, sondern auf die Herstellung: Der Fertigungsprozess sei von einer hohen Fehlerrate gekennzeichnet, was die Sache teuer macht. Auch die neuen Tastaturen seien teurer als ein Durchschnittskeyboard, aber doch günstiger als die Butterfly-Komponenten. Ob der Analyst die Entwicklung korrekt eingeschätzt hat, erfahren wir spätestens im Herbst, wenn Apple neue MacBooks vorstellt. Dass das passiert, ist zu erwarten, das Unternehmen hat mehrere neue Modelle bereits bei den Behörden registriert, wie wir zuletzt in einer weiteren Meldung berichtet hatten.


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