Mehr als 1000 Apple-Mitarbeiter forschen an Augmented Reality

28. Februar 2017 | Gerüchte | 0 Kommentare »

Dass Apple spätestens seit der Übernahme von Tim Cook an der Konzernspitze an Augmented Reality (AR) interessiert ist – einer durch digitale Inhalte erweiterten Realität – ist allseits bekannt. Cook hat diesbezüglich schon zahlreiche Aussagen getätigt:

Aber dass Apples Anstrengungen in diesem Bereich derart groß sind, hätten selbst Beobachter nicht erwartet: Der UBS-Analyst Steven Milunovich hat erfahren, dass der Konzern derzeit etwa 1000 Mitarbeiter für die AR-Technik beschäftigt – vor allem in Israel. Dort soll das Gros der Arbeit in den Forschungszentren stattfinden. Zum Vergleich: Auch an der Entwicklung des ersten iPhones waren anfänglich rund 1000 Mitarbeiter beteiligt; eine ähnliche Größenordnung wird dem Projekt „Titan“ nachgesagt, in dem Apple intelligente Autos bzw. die Software dazu entwirft.

Auch die Zukäufe, die Apple in letzter Zeit tätigte, deuten in diese Richtung: Mit Prime Sense gehört dem Unternehmen ein Experte für 3D Techniken. Viel wichtiger war aber der Kauf des Münchner Unternehmens Metaio, das Augmented-Reality-Techniken entwickelt. Zu den ehemaligen Kunden des Startups gehörten Weltkonzerne wie IKEA oder LEGO.

Gut vorstellbar, dass wir erste AR-Techniken in iOS zusammen mit dem neuen iPhone sehen werden. Möglicherweise zunächst in der Kartenapp. Augmented Reality könnte hierbei Sehenswürdigkeiten, auf die der Nutzer mit der Kamera zeigt, automatisch beschriften. Auch bei der Navigation könnte AR behilflich werden.


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