#apnp: Amsel, Drossel, Fink und iPhone | iOS-Update | iPhone wird zum LG-Phone | Google kauft HTC | iPhone X – #apnp vom 30.01.2018

30. Januar 2018 | #apnp, Featured | 0 Kommentare »

Kennt ihr das? Man wacht am Morgen auf und denkt sich so „ach, heute kaufe ich mal HTC“. So ähnlich ging es Google. Um das schon mal vorwegzunehmen: Der Deal ist durch. Was es sonst noch gab, erfahrt ihr im #apnp vom 30. Januar 2018 – viel Spaß!

Heute gab es einen Kommentar auf unserer Webseite, der zum Thema hatte, dass es technisch gar nicht so schlecht ist, wenn Apple iPhones drosselt, anstatt mit anzusehen, wie die Geräte abstürzen. Erfreulicherweise gab es einige Zustimmung in den Kommentaren, aber auch ein paar Gegenstimmen. Wer sich an der Schlecht beteiligen will: Ring frei!

Nun es ist so: Wenn die Redaktionskollegen und die Kommentare davon erzählen, dass iOS 11 ziemlich buggy ist, dann fängt man irgendwann an, es selbst zu glauben, selbst dann, wenn man von den schlimmsten Fehlern verschont blieb. Aber wenn sogar Apple zu verstehen gibt, dass die Botschaft angekommen ist, dann sind die Probleme echt. Und deshalb will Apple anscheinend in diesem Jahr auch von neuen Features eher Abstand nehmen und stattdessen das Vorhandene in Ordnung bringen. Wir sagen: Gut so.

Apple will sich anscheinend von Samsung lossagen und hat einem Bericht zufolge LG damit beauftragt, nicht nur Bildschirme, sondern auch Akkus für das kommende iPhone herzustellen. Da könnten böse Zungen ja mal genauer hinschauen, wie sich Smartphones von LG in den nächsten Jahren entwickeln…

Wisst ihr noch, damals, als Google ein gPhone machen wollte und deshalb Motorola Mobility kaufte? Um es ein paar Jahre später mit Verlust an Lenovo zu verkaufen? Und habt ihr nicht auch manchmal den Eindruck, dass sich Geschichte zu wiederholen scheint?

Es gibt da so ein paar dahergelaufene und vor allem anonyme Analysten, die der Meinung sind, dass sich das iPhone diesmal schlecht verkauft. Dem gegenüber stehen dann Statistiken, die eine nachvollziehbare Quelle haben – und denen zufolge hat Apple in den USA, Europa, Japan, Australien und den städtischen Gebieten in China das iPhone X Ende 2017 innerhalb der Top 3 der meist verkauften Smartphones platzieren können.

Roman fährt mit dem Zug. Und jeder, der das (regelmäßig) tut, kann dabei eine Menge erleben. Ich übergebe Mike, das Mikrofon, an Roman:

Heute früh saß ich im Zug von Bielefeld nach Paderborn und dachte an nichts Böses. Die morgendliche Rushhour um mich herum, hunderte Pendler auf dem Weg in die Uni oder ins Büro. Es war eigentlich wie immer. Ich habe Musik gehört, wie eigentlich immer und auch ziemlich laut, wie eigentlich immer. In diesem Fall: Böser Fehler. Denn plötzlich tauchte eine Push-Mitteilung auf: „Landkreis Paderborn meldet: Warnung Sonderfall“, begleitet von einem furchtbaren Geräusch. So eine Art kastrierte Sirene, besser kann ich’s nicht beschreiben. Der Push kam von der KATWARN-App, dieses Ding vom Bund, das über Katastrophen und dergleichen informiert. Nicht zu verwechseln mit der ähnlichen App NINA, wo ständig versehentlich ausgelöste Alarme oder Bombenentschärfungen gepusht werden, nur nicht bei mir.

Und wie ich da so saß, dachte ich mir, zum Teufel, was ist jetzt wieder los, sah schon das Schlimmste vor mir: Giftgas? Terroranschlag? Atombombe? Ich öffnete also die App und da stand:

Landkreis Paderborn meldet: Aufgrund der Akutgefahren sowie der Folgegefahren durch das Sturmereignis „Friederike“ am 18.01.2018 wird das Betreten des Waldes zum Zweck der Erholung hiermit untersagt. Das Verbot gilt bis zum 31.01.2018, 24:00 Uhr. Eine Verlängerung oder eine Ausweitung ist möglich.

Ehrlich jetzt: Vermochten die Macher der App keine differenzierte Alarmierung auszutüfteln, wo chronisch hypernervösen Reportern nicht das Herz stehen bleibt, nur wegen so’m blöden Wald?


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