Spannend: Swift bei Apple eigenen Apps gut im Rennen

2. Oktober 2019 | Apps, Betriebssystem | 0 Kommentare »

Wie der Programmierer Alexandre Colucci, der den Timac-Blog betreibt, herausfand, setzt Apple verstärkt die Programmiersprache Swift ein. Das Betriebssystem Apple iOS 13.1 beinhaltet über 140 Dateien, die mit Swift programmiert wurden. Das sind rund 80 mehr als noch unter iOS 12.1.

Seit Apple iOS 9 ist die Programmiersprache Swift in Verwendung und wurde damals als “Sprache der Wahl” bezüglich iOS-Entwicklung angepriesen. Im Gegensatz zu Objective-C kann Swift schneller erlernt werden und bietet dennoch die gleiche Performance.

Von Entwicklern wird Swift wegen seiner Schlankheit geschätzt und ein Vergleich mit der ebenfalls sehr beliebten Programmiersprache Kotlin gezogen. Kotlin ersetzt immer stärker Java bei Android OS. Die internen iOS-Entwickler mussten sich allerdings erst mit Swift anfreunden.

Die Entwicklerkonferenz WWDC 2019 vor rund drei Monaten zeigte neue Frameworks basierend auf Swift. Die Frameworks sind SwiftUI, RealityKit, Combine ud Cryptokit. Programmierer erstellen mit SwiftUI die Benutzeroberfläche, mit Combine werden Ereignisse erstellt und per Realitykit lassen sich 3D-Inhalte in die App einbinden. Cryptokit zeichnet für die Verschlüsselung und Entschlüsselung von Daten verantwortlich.

Auch öffentlich rückt Swift ja bekanntlich immer mehr in den Vordergrund. Die Programmiersprache nimmt immer mehr Platz auf den WWDC Keynotes ein und mit Swift Playground hat man schon länger eine App im AppStore, die es Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen ermöglichen soll, in die Welt des Programmierens einzutauchen und zu verstehen, wie heutige Programme eigentlich funktionieren.


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