macOS Mojave ist die letzte Version, die Aperture unterstützt

30. April 2019 | Apps, Betriebssystem | 0 Kommentare »

Apple wird Aperture nicht mehr unter kommenden Versionen von macOS laufen lassen. Mojave ist damit die letzte Version, die die veraltete Fotosoftware ausführen kann.

Apple hat seiner Fotobearbeitungsanwendung Aperture ein Ablaufdatum verpasst. Die App wird nicht mehr unter macOS-Versionen später als macOS Mojave laufen, das kommuniziert das Unternehmen jetzt in einem neuen Supportdokument. Das Ende der altgedienten Software kommt indes nicht wirklich überraschend.

Apple gibt in dem Dokument eine Anleitung, die Nutzern erklärt, wie sie alte Fotosammlungen von Aperture in Lightroom Classic überführen können. Aperture war indes schon lange eine App auf Abruf.

Die aktive Entwicklung hatte Apple bereits vor fünf Jahren eingestellt, im Jahr 2015 hatte man die App aus dem Mac App Store entfernt. Dennoch ließ sich die App bislang weiter ohne Probleme nutzen. Dass das nach macOS Mojave nicht mehr der Fall sein wird, hängt auch mit dem bevorstehenden kompletten Wechsel von 32 zu 64-Bit zusammen. Dieser führt auch dazu, dass eine ganze Reihe von 21-Bit-Dateiformaten, vornehmlich alte Medienformate, nicht mehr von macOS unterstützt werden.

Apple erklärt auch, wie Inhalte in diesen Formaten in moderne Dateitypen konvertiert werden können, die auch künftig noch von iMovie und Final Cut Pro verarbeitet werden können.

Der Wechsel zu 64-Bit-Apps war unter iOS schon vor einer geraumen Weile erfolgt und einer der Gründe für die langsame Verbreitung von iOS 11. Viele Nutzer ärgerten sich damals, dass ihre alten App-Schätzchen plätzlich nicht mehr laufen wollten.


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