iPhones mit OLED-Display laufen im Dark-Mode deutlich länger

21. Oktober 2019 | Betriebssystem | 0 Kommentare »

Der Dark-Mode verlängert die Akkulaufzeit mancher iPhones erheblich, das hat nun ein praktischer Test gezeigt. Ist er aktiviert, geht den Geräten deutlich später der Saft aus. Allerdings wirkt sich dieser Effekt hauptsächlich bei OLED-iPhones aus.

Der neue Dark-Mode ist eine der zentralen Neuerungen von iOS 13. Am Mac ist er auch schon seit der Einführung von macOS Mojave im letzten Jahr verfügbar, am iPhone fällt die Beachtung aber größer aus. Wie sich der Dark-Mode nun auf die Laufzeit des Akkus auswirkt, hat man bei PhoneBuff in einem Video festgehalten.

Dort wurden bestimmte Aufgaben in Apps, die den Dark-Mode unterstützen, automatisiert erledigt, etwa das Navigieren in Google Maps, das Anschauen von Videos in YouTube oder die Nutzung der Nachrichten-App.

Das Ergebnis: Ein iPhone mit aktiviertem Dark-Mode hält mit einer vollen Akkuladung deutlich länger durch als ein Gerät, bei dem der Dark-Mode nicht aktiviert ist. Wenn diesem iPhone der Saft ausgeht, waren beim iPhone mit aktiviertem Dark-Mode noch rund 30% Akku übrig. Der Test wurde in verschiedenen Varianten durchgeführt und die Ergebnisse weichen dementsprechend leicht ab. Außerdem wichtig zu wissen: Die Displayhelligkeit war auf 200 nits begrenzt. Zudem muss hierzu angemerkt werden, dass die Nutzung des Dark-Mode sich bei der Akkulaufzeit nur auf iPhones mit OLED-Panels auswirkt. Im Test wurde ein iPhone Xs genutzt. Daneben verfügen noch das iPhone X und das iPhone 11 Pro / Max über ein OLED-Panel. Beim iPhone 11, dem iPhone XR und allen übrigen iPhone-Modellen sind indes keine längeren Laufzeiten zu beobachten.


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