iOS und macOS: Gemeinsame App-Entwicklung soll trotz Verzögerung neuer Key-Features noch 2018 kommen

31. Januar 2018 | Betriebssystem | 0 Kommentare »

Zwar sollen die großen Neuerungen in iOS und macOS vorerst auf Eis liegen, ein Projekt könnte aber dennoch bereits 2018 verwirklicht werden: Das Framework mit dem Arbeitstitel Marzipan soll es Entwicklern ermöglichen, gleichzeitig für iOS und macOS zu entwickeln.

Apple hat zuletzt – ob berechtigt oder nicht – den fragwürdigen Ruf erworben, eher unausgereifte Software mit vielen teils gefährlichen Schwachstellen an Endkunden zu verteilen. Diesem Image möchte man sich nicht hingeben  und so soll man sich bei Apple entschieden haben, die geplanten größeren Neuerungen für iOS nicht mehr in iOS 12 umzusetzen. Ein neuer Homescreen und weitere Meilensteine bei ARKit fallen so zunächst einmal hinten runter und könnten 2019 umgesetzt werden, ähnlich soll es bei macOS aussehen.

Eine Sache aber möchte Apple scheinbar doch noch dieses Jahr hinbekommen.

Gemeinsames Entwicklungs-Tool für iOS und macOS

Wie es nun aus mit der Sache vertrauten Kreisen heißt, gilt der vorläufige Entwicklungsaufschub nicht für das sogenannte Project Marzipan. Unter diesem Arbeitstitel soll ein Entwicklungs-Framework in der Mache sein, mit dem Entwickler in einem Rutsch Apps für iOS und macOS entwickeln können. Derzeit müssen Apps hier in zwei Versionen entwickelt werden.

Dieses Marzipan soll dem Bericht nach noch in iOS 12 und macOS 10.14 realisiert werden, deren Vorstellung im Rahmen der WWDC 2018 erwartet wird. Entwickler würden einiges an Arbeit sparen, wenn sie Apps nicht doppelt entwickeln müssen, allerdings wurde zuvor auch berichtet, dass dieses Tool den Fokus auf iOS legen und die Mac-Version eher als Portierung ohne große Raffinesse erledigen soll.

Welchen Funktionsumfang es tatsächlich bietet, sofern Apple es wirklich wie erwartet an den Start bringt, muss freilich noch abgewartet werden.


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