iOS 12: Apple Maps wird aufgemöbelt

29. Juni 2018 | Betriebssystem | 0 Kommentare »

Apple möchte seine Karten-App von Grund auf neu denken. In iOS 12 soll sich alles ändern, Hintergrund dürfte sein, dass man die starke Konkurrenz von Google wieder offensiver angreifen möchte.

Apple Maps soll einen Neustart erfahren. Diesen Umstand hatte Apple bislang nicht sehr laut kommuniziert, er wurde nun aber durch ein Interview mit Eddy Cue bekannt, das TechCrunch geführt hatte.

Darin gab der Apple-Manager zu verstehen, dass man große Pläne mit Apple Maps habe. Neues Bildmaterial ist nur ein Aspekt der anstehenden Neuerungen.

Nicht nur bei den Büchern möchte Apple wieder auf Angriff umschalten, auch die Karten sollen attraktiver werden und vielleicht den ein- oder anderen Nutzer von Google Maps zurückgewinnen, wo man kürzlich erst wieder einige größere Änderungen zum Vorteil der Anwender implementiert hat.

Während Google Maps sich ständig weiterentwickelt, erfolgt die Evolution bei Apple Maps eher gemütlich. iOS 12 soll ein Wendepunkt sein. Neue, hoch aufgelöste Bilder werden in die Karten wandern, die Apples Autos aufgenommen haben.

Sodann soll das Kartenmaterial selbst verbessert werden, Autofahrer sollen in bestimmten Verkehrssituationen wie Baustellen nicht mehr im Regen stehen.

Wieso man das nicht bereits während der WWDC etwas öffentlicher kommentierte? Bei Apple Maps ist Cupertino ein gebranntes Kind. Den Start seines eigenen Kartendienstes hatte es völlig in den Sand gesetzt und musste später gar die Schmach ertragen, zu Konkurrenzprodukten wie Google Maps zu raten.

Seit einigen Jahren schon versucht Apple die Maps zu modernisieren, durch häufigere Karten-Updates und die Fähigkeit, vom Bewegungsverhalten des Nutzers zu lernen.

Große Versprechungen möchte man aber offenbar nicht mehr im Vorfeld machen.

Leider hat die ganze Sache für Anwender hier einen großen Haken: Apple wird seine karten-Renovierung zunächst rund um San Francisco, später dann im Heimatstaat Kalifornien und noch später in den USA in Angriff nehmen.

Wann  es im Rest der Welt zur Sache geht, bleibt unklar.


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