Smart-Home Geheimtipp: Die Eve App

20. Juli 2019 | Apps, Smart Home | 0 Kommentare »

Für ein gelungenes Smart Home braucht es neben den richtigen Komponenten wie beispielsweise Leuchtmittel, smarte Heizungsthermostate und Co. vor allem aber auch eine vernünftige App. Diese ist schließlich die zentrale Schnittstelle und das User-Interface für die Bedienung des eigenen Smart Home.

Üblichweise ist Apple für gutes und gelungenes App Design bekannt doch gerade bei der Home-App hapert es ein wenig wirkt sie doch etwas lieblos gestaltet und teilweise etwas konfus.

Nehmen wir hier einmal die Szenen heraus. Wer mehrere Szenen angelegt hat, muss diese in der Übersicht immer von links nach rechts hin- und her wischen. Die einzelnen Geräte werden allerdings vertikal gescrollt. Dadurch geht etwas der Überblick verloren. Relevanter sehe ich allerdings die Gestaltung der einzelnen Schaltflächen sowie das unerklärliche Fehlen einiger Parameter wie z.B. den gesamten Stromkosten oder den Stromverbrauch einer smarten Steckdose.

Home erkennt hier nur die beiden Zustände „An“ und „Aus“, was natürlich sehr rudimentär gehalten ist und sich keine Anzeichen für Änderung erkennen lassen. Wer sich intensiver mit der App Home auseinander setzt, wird nach relativ kurzer Zeit feststellen, dass es eine Vielzahl dieser Limitierungen gibt und man sich nach Alternativen umschauen will.

Eine Alternative (und eine Gute dazu) ist die gleichnamige App des Münchner Hersteller Eve, die zudem auch durch ein ansprechendes User-Interface punkten kann.

Das vorrangig durch smarte Steckdosen und Thermostate bekannte Unternehmen, hat seine App still und heimlich im Laufe der Zeit zu einer der führenden Apps im Bereich HomeKit ausgebaut; ohne dabei die Funktionalität aus den Augen zu verlieren.

Zunächst einmal haben sich die Münchner im Gegensatz zu Apple für eine übersichtlichere Gliederung innerhalb der App entschieden. So sehen wir im ersten Reiter „Auf einen Blick“ alle HomeKit-fähigen Geräte, während die ganzen erstellten Szenen im nächsten Reiter „Szenen“ hinterlegt sind.

Speziell auf den Reiter „Szenen“ werde ich ganz kurz eingehen, um euch die Unterschiede zur Home-App einmal aufzuzeigen, ohne Euch die ganze App erklären zu müssen.

Ruft man seine Szenen über den entsprechenden Reiter auf, fällt einem gleich ein entscheidendes Detail ins Auge. Eve zeigt nämlich in der jeweiligen Szene auch alle darin eingebundenen Geräte an bzw. gibt Auskunft, wie viele Geräte hier eingebunden sind.

Solche kleinen Details fallen einem hier immer wieder ins Auge und zeigen, dass die Jungs und Mädels sich richtig Gedanken machen und schauen wie man schneller und effizienter seine Smart Home Produkte organisieren kann. Gleiches gilt übrigens auch für die Steckdosen, wo man sich hier sogar seinen voraussichtlichen Jahresverbrauch sowohl in Kilowattstunden als auch in Euro anzeigen lassen kann – das ist smart und clever.

Um ehrlich zu sein, sind das auf jeden Fall richtig gute Gründe, sich die Eve App einmal anzuschauen doch schlussendlich bin ich erst durch das letze Update auf die Idee gekommen, ein paar Zeilen darüber zu schreiben.

Mit besagtem Update in der vergangenen Woche bietet Eve nämlich ein Schmankerl für all Diejenigen an, die iOS 13 kaum erwarten können, bisher aber keine Public Beta installieren wollten – der Dark Mode hält Einzug.

In der Updatebeschreibung schon ziemlich prominent platziert, kann man nun die App nach dem Update auf ein dunkles Thema einstellen, was gerade auf dem iPad einfach fantastisch ausschaut und richtig Lust auf Mehr macht. Aktivieren lässt sich das nach dem Update übrigens in den Einstellungen, dort einfach bei „Thema“ den Regler auf „Dunkel“ verschieben.

Welche Apps sind denn eure Favoriten für die Steuerung des smarten Zuhause?


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