Dropbox will Geld verdienen: Basiskonto nur noch mit drei Geräten

15. März 2019 | Apps | 0 Kommentare »

Dropbox erhöht den Druck auf Gratisnutzer, endlich etwas Geld springen zu lassen. Fortan sind nur noch drei Geräte mit einem kostenlosen Account zu verknüpfen. Wer mit mehr Geräten arbeiten will, muss zahlen.

Dropbox ist bei Licht betrachtet nicht einmal besonders attraktiv für die Nutzer. Gratis gibt es nur magere zwei GB Speicher und das hat sich seit Einführung des Dienstes nicht geändert. Zudem sind viele der durchaus angenehmen Funktionen nur zahlenden Pro- oder business-Kunden vorbehalten. Auch die Funktionsweise selbst ist nicht anders als die bei so vielen anderen Cloud-Diensten. Wie kommt es da nur, dass sich Dropbox in der Allgemeinheit zum de facto-Standard für schnellen und bequemen Datentausch entwickelt hat? Was früher die Diskette oder der USB-Stick war, ist heute – vor allem über die Distanz – der Dropbox-Link. Da kann man es sich wohl nun leisten, die Nutzer etwas stärker zu gängeln.

Seit März können Nutzer, die den Dienst gratis nutzen, nur noch maximal drei Geräte mit ihrem Konto verbinden, Mobilgeräte eingerechnet. Man kann zwar Geräte an- und wieder abmelden, doch das ist umständlich. Geräte, die über diese Beschränkung hinaus mit dem eigenen Konto verknüpft sind, bleiben das auch weiter, es können aber keine neuen Geräte mehr hinzugefügt werden.

Wer dieses Limit aus dem Weg schaffen will, kann nicht wie etwa bei Apple einen kleineren Aufschlag für etwas mehr Speicher zahlen, sondern muss 9,99 Euro monatlich oder wenigstens 99 Euro im Jahr hinblättern.

Werdet ihr euren Account upgraden?


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