Tim Cook: Eher der Manager, als der Visionär

8. Juli 2014 | Apple | 0 Kommentare »

Das Wall Street Journal versuchte sich in der Nacht an einem überarbeiteten Profil von Apple-Chef Tim Cook. Neben interessanten Details zu seinem Führungsstil basierend auf Aussagen von anonymen Mitarbeitern fördert das US-Magazin auch Infos zu Tage, wonach Cook frischen Wind in der Chefetage ersucht.

tim cookap Tim Cook: Eher der Manager, als der Visionär

Tim Cook ist eher der Manager, als der Visionär. Das ist der Grundtenor, der dem lesenswerten Bericht zu entnehmen ist. Im gänzlichen Kontrast zu Steve Jobs hat der aktuelle CEO selber kaum seine Finger bei der Entwicklung neuer Produkte im Spiel. Diese Veranwortung überträgt er stattdessen auf die Executives im Vorstand. Mit Bravour aber versteht sich Cook in dem Umgang mit den Mitarbeitern. Waren für Steve Jobs die Angestellten noch da, um, so wörtlich, das Ziel, großartige Produkte zu fertigen, leichter zu erreichen, kümmert sich der Nachfolger an der Apple-Spitze viel mehr um die Atmosphere und das Wohlergehen der Mitarbeiter im Hauptquartier.

Doch auch Kritik ertönt aus den eigenen Reihen. So kritisieren einige Designer, dass Apple an zu vielen Produkten zeitgleich arbeite. Wir erinnern uns: Vor der Präsentation des ersten iPhones saß das komplette Unternehmen an der Entwicklung des Handys.

Aus dem Report geht außerdem hervor, dass Tim Cook proaktiv nach neuen Mitarbeitern für den Apple-Vorstand sucht, um frischen Wind in die Führungsetage zu bringen. Einige Vorstandsmitglieder seien “schon etwas älter” und stammen aus der Zeit von Steve Jobs, sollen sich nicht allzu loyal gegenüber Cook geben, heißt es. Mit der Verpflichtung von Angela Ahrendts sei der Anfang gemacht.


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