Mit iPoints als Treuebonus: Steve Jobs wollte schon 2004 Apple-Kreditkarte bringen

20. Mai 2019 | Apple | 0 Kommentare »

Apple-Gründer Steve Jobs wollte offenbar schon vor 15 Jahren mit einer eigenen Kreditkarte den Markt aufrollen. Für diese Karte hatte er sich eine für die damalige Zeit durchaus innovative Idee ausgedacht, die ein echtes Alleinstellungsmerkmal geworden wäre.

Immer wieder hören wir von Projekten und Konzepten, die Apple schon vor Jahren ins Auge gefasst hatte. Vor allem dessen Gründer und langjähriger CEO, der inzwischen verstorbene Steve Jobs, wurde bekannt dafür, reihenweise Ideen entwickelt zu  haben, mit denen Apple verschiedene Branchen hätte beeinflussen können.

Längst nicht alle davon wurden verwirklicht. Hierzu zählt etwa eine Kreditkarte von Apple, die bereits im Jahr 2004 geplant worden war. Der frühere Kreativchef bei Apple Ken Segall berichtet nun über das Projekt in seinem blog.

Auch diese Kreditkarte wäre eine Karte mit einem Bonuspunktesystem geworden. Der Kunde hätte die sogenannten iPoints gesammelt. Für jeden Einkauf wären sie auf dem virtuellen Kundenkonto gutgeschrieben worden. Der Kunde hätte diese iPoints dann etwa für kostenlose Musiktitel auf iTunes einlösen können.

Für die damalige Zeit, 2004 begann der Siegeszug des iTunes Music Store, der die gesamte Musikbranche nachhaltig verändern sollte, wäre dieses Treuepunktenagebot sicherlich ein Erfolg geworden.

Auch damals schon wollte Apple mit der Kreditkartengesellschaft Mastercard zusammenarbeiten. Die nun vorgestellte Apple Card, die im Sommer für US-Kunden erscheint, ist ebenfalls eine Mastercard, ausgegeben von Goldman Sachs. Auch diese karte kommt mit einem durchaus attraktiven Treuepunktesystem, kostenlose Musikdownloads locken heute aber niemanden mehr hinter dem Ofen hervor.


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