iPhones mit längerer Akkulaufzeit: Apple soll eigene Powermanagement-Chips entwickeln

30. November 2017 | Apple | 0 Kommentare »

Apple soll an eigenen Powermanagement-Chips für das iPhone arbeiten. Diese könnten in etwa zwei Jahren serienreif sein. Damit würde Apple sein Bestreben, möglichst weite Teile der iPhone-Komponenten selbst zu entwickeln, weiter forcieren.

Apple soll an eigenen Chips arbeiten, die das Powermanagement am iPhone steuern könnten, das geht aus Berichten asiatischer Wirtschaftsmedien hervor. Diese könnten innerhalb der nächsten zwei Jahre die Marktreife erlangen und in künftigen iPhones zum Einsatz kommen. Apple dürfte sich durch die Abstimmung auf das iPhone deutliche Steigerungen der Energieeffizienz erwarten. Die Spekulation passt auf jeden Fall stimmig ins Bild.

Apples Bemühungen um eigens für die eigenen Produkte designte Hardware fing mit den A-Series-Prozessoren an, ging mit den Grafikeinheiten weiter und könnte sich künftig auch auf Modems im iPhone und Prozessoren im Mac erstrecken. Die Strategie ist erfolgreich, was schon daran zu erkennen ist, dass inzwischen aus Wettbewerber wie Huawei damit beginnen, eigene CPU-Designs zu verbauen. Und wie bei den Grafiklösungen könnte Apples Eigenentwicklung bisherige Partner in Turbolenzen bringen.

Stürzte die Abkehr von seinen Entwicklungen den Grafikspezialisten Imagination Technologies ins Chaos, könnte selbiges auch Dialog Semiconductor blühen, dem Unternehmen aus Großbritannien, von dem Apple derzeit die Powermanagement-Lösungen bezieht. Das erwirtschaftet drei Viertel seiner Einnahmen mit dem Geschäft mit Cupertino. Analysten gehen indes davon aus, dass Apples Eigenentwicklung die fortgeschrittenste Powermanagement-Lösung am Markt werden könnte. Sie erlaube ein deutlich präziseres Monitoring des Energieverbrauchs, was in deutlich längeren Laufzeiten resultieren könnte.


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