iPhone-Verkäufe: In den USA zuletzt minimal besser

16. Mai 2019 | Apple | 0 Kommentare »

Das iPhone verkaufte sich zuletzt in den USA offenbar minimal besser als in den Monaten zuvor. Dennoch stellen sich Investoren die Frage, ob die Verkäufe in den USA die schwache Nachfragesituation in anderen Weltregionen mittelfristig wird ausgleichen können.

Apples iPhone-Verkäufe konnten in den letzten Monaten in den USA minimal zulegen, das ergeben Schätzungen der Marktforscher der Analysefirma CIRP. Diese hat ermittelt, dass Apple im März-Quartal rund 39 Millionen iPhones in den Vereinigten Staaten abgesetzt haben dürfte, die Prognose fällt somit etwas schwächer als als Zahlen der anderen Analysehäuser. Diese waren zum Teil von knapp 44 Millionen verkauften Geräten ausgegangen.

Im Vergleich zum Vorquartal konnten die Verkäufe des iPhones in Q1 2019 um rund 2% zulegen, das Wachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging um 12% nach oben. Die Nutzerbasis umfasst damit nach Schätzung von CIRP aktuell rund 193 Millionen iPhones in den USA, ein Plus von vier Millionen aktivierten Geräten am Ende des letzten Jahres. Weltweit werden aktuell rund 1,4 Milliarden iOS-Geräte aktiv verwendet, das geht aus Zahlen Apples hervor, das konkrete Verkaufszahlen für seine Produkte seit diesem Jahr nicht mehr veröffentlicht.

Josh Lowitz, Partner und Mitgründer von CIRP, merkte zur aktuellen Entwicklung an: Angesichts der teils deutlich abgeschwächten Nachfrage nach dem iPhone in anderen Weltregionen, verursacht etwa durch den Handelskrieg zwischen China und den USA, stelle sich die Frage, ob ein Plus bei den Verkäufen im Mutterland dies ausgleichen kann, zumal, wenn es so klein ausfällt. Faktisch könne von einer Stagnation der Verkäufe in den USA gesprochen werden.


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