iPad 2 nun offiziell „vintage“ – 8 Jahre nach Vorstellung

2. Mai 2019 | Apple | 0 Kommentare »

Das iPad 2 fliegt offiziell aus allen Apple offiziellen Katalogen von Reparaturen. Dass es überhaupt 8 Jahre lang drinnen war, ist jedoch eine Meisterleistung, die man bei der Konkurrenz nicht einmal zu suchen braucht.

Das iPad 2 stellte Apple, damals noch unter Steve Jobs, im Jahr 2011 als offiziellen Nachfolger des Ur-iPad vor und schraubte insbesondere an der Performance des Gerätes durch den Einsatz des deutlich schnelleren A5-Chips. Auch wurde das Design dünner und leichter.

Durch die damals noch fehlende Retina-Auflösung musste die integrierte Grafikeinheit auf dem A5 weniger Arbeit verrichten und deshalb ließ sich das iPad 2 über mehrere Jahre ohne große Einbußen der Performance nutzen, was viele Käufer schätzten.

Damals war der Renner die Möglichkeiten mit FaceTime, weil das iPad 2 erstmals mit Kamera daher kam.

Cupertino selbst bot das iPad 2 über seine eigenen Vertriebskanäle bis März 2014 als günstiges Einstiegsmodell neben dem iPad der dritten (erstmal mit Retina-Display und vierten Generation (erstmal mit dem Lightning-Anschluss) an.

Nach nun mittlerweile acht Jahren nach der Vorstellung sowie fünf Jahren nach dem Verkaufsstopp seitens Apple, setzt Cupertino das iPad 2 nun auf die sogenannte „Vintage-Liste“ und stellt ab sofort jeglichen Support ein.

Das bedeutet, dass das Gerät weder hard- noch softwareseitig von Apple selbst oder autorisierten Partnern Instand gesetzt und gewartet wird.

Lediglich in Kalifornien sowie in der Türkei durch die dort gesetzlichen Regelungen, die Apple dazu zwingen, werden die Geräte noch bis einschließlich März 2021 instand gesetzt.

Normalerweise stellt Apple fünf Jahre nach offiziellem Verkaufsende den Support für die entsprechenden Geräte ein, wobei es natürlich auch schon in der Vergangenheit Ausnahmen wie das MacBook Pro mit Retina-Display aus 2012 gab.

In diesem Fall ist die Erklärung recht einfach: Der iPhone-Konzern verkaufte das iPad 2 schlicht länger als das später vorgestellte und früher wieder aus dem Verkauf genommene iPad 3, welches seinerseits durch das iPad 4 abgelöst wurde.


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