Apples Streamingdienst vor dem Start: Was nützt er dem Nutzer?

13. Februar 2019 | Apple, Gerüchte | 0 Kommentare »

Apples Streamingdienst dürfte zwar im April oder Mai an den Start gehen, der effektive Nutzen lässt sich aber noch schwer abschätzen. Viele wichtige Player werden nicht oder erst später mit dabei sein und der Start außerhalb der USA bleibt fraglich.

Apple wird wohl in nächster Zeit seinen Streamingdienst für Videoinhalte starten, über den bereits viel spekuliert wurde. Das zuletzt genannte Datum im April scheint nun immer wahrscheinlicher zu werden, nachdem Apple auf dem Spring-Event, das am 25. März stattfinden soll, womöglich nur neue Dienste präsentieren wird und nun auch CNBC über einen Start im Frühjahr berichtet hat. Es bleibt aber die Frage, was es den Nutzern nützt, den Dienst zu buchen.

Laut Insidern, die von CNBC zitiert, aber namentlich nicht genannt werden, möchte Apple über seinen Dienst nicht nur seine Originals an die Zuschauer bringen, die aktuell bereits fleißig produziert werden, sondern vor allem auch einen zentralen Platz schaffen, an dem die Nutzer mit den Apple-Produkten fern schauen können. Doch das hat schon mit der TV-App nicht so richtig geklappt und womöglich wiederholt sich die Geschichte. Denn zwar sind CBS und andere große Networks des linearen Fernsehens wohl mit dabei, Streamingdienste wie Netflix und Hulu aber definitiv nicht. Und auch beim in den USA sehr populären TV-Dienst HBO steht die Teilnahme in Frage, er wird sich womöglich später anschließen. Wie so oft sind es die Forderungen Apples, die die Unternehmen zögern lassen. Dem Vernehmen nach fordert Apple die üblichen 30% bis 50% vom Umsatz, der mit den abgeschlossenen Abos erwirtschaftet wird.

Kein Zweifel, Apple möchte sein Servicegeschäft ausbauen, überspannt den Bogen aber möglicherweise auch. Zudem ist noch völlig offen, was Nutzer außerhalb der USA von diesen aktuell doch sehr US-zentrierten Inhalten haben werden.


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