Apples App Store und iOS-Kalender nun IFTTT-kompatibel

31. März 2017 | Apple, Apps, Betriebssystem | 0 Kommentare »

Mit dem Slogan: „Do more with the services you love“ begrüßt der Anbieter IFTTT die Nutzer auf seiner Website und in seiner App. Das Motto fast gut zusammen, womit das Unternehmen seit mehr als sechs Jahren seine Nutzer begeistert: IFTTT ermöglicht es, verschiedene Web-Anwendungen wie Facebook, Dropbox oder Smart-Home-Geräte auf einfache Weise mit bedingten Anweisungen zu verknüpfen.

 

Das Funktionsprinzip bereits im Namen enthalten: IFTTT steht nämlich für „IF This Then That“ („Wenn dies, dann das“). Diese Ereignisketten werden von IFTTT als „Rezepte“ bezeichnet. Jedes Rezept besteht aus einer Bedingung (dem „This“-Teil), die auch „Trigger“ („Auslöser“) genannt wird, und einer Folge (dem „That“-Teil), der als „Aktion“ bezeichnet wird. Was vielleicht etwas kompliziert klingt, ist jedoch einfacher als Kochen. Ein Rezept könnte zum Beispiel so aussehen:

 

IFTTT bietet inzwischen eine riesige Auswahl vorgefertigter Rezepte. Wenn ihr eine Auslöser-Aktion-Kombi vermisst, könnt ihr einfach ein eigenes Rezept erstellen. Dazu wählt ihr den entsprechenden Dienst aus und wählt einen der angebotenen Auslöser. Anschließend legt ihr den Dienst und die genaue Aktion fest, die darauf folgen sollen.

Während Googles Kalender und der Play Store schon länger unter den Applets weilen, sahen iOS-Nutzer bis zum letzten Update in der vergangenen Woche in die Röhre. Doch nun stehen nun auch für den iOS-Kalender und Apples App Store entsprechende Applets zur Verfügung, wie der Entwickler im Changelog bekannt gab. Von nun an sind auch Kombinationen wie diese möglich:

Da sich die beiden neuen Dienste mit allen bestehenden verbinden lassen, ergibt sich dadurch eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, die nur von den freigegebenen Schnittstellen und eurer Kreativität begrenzt wird. Besonders nützlich finden wir beispielsweise die Funktion, sich benachrichtigen zu lassen, wenn eine bestimmte App im Angebot ist oder wenn zu einem bestimmten Suchbegriff neue Apps erscheinen.

Um die Funktionen der App nutzen zu können, ist es notwendig, der App Zugriffsberechtigungen auf die entsprechenden Dienste einzuräumen. Wir halten IFTTT für einen renommierten und vertrauenswürdigen Anbieter und wollen euch nicht grundsätzlich von der Nutzung abraten. Die Summe der Berechtigungen und deren Kombination birgt jedoch besondere Risiken. Solche Dienste werden besonders häufig zur Zielscheibe von Hackern. Behaltet das bei der Nutzung also am besten immer im Hinterkopf.


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