Apple-Manager dankt südkoreanischer Polizei für erfolgreichen Schlag gegen Produktpiraten

10. Januar 2019 | Apple | 0 Kommentare »

Sie hatten Produktfälschungen zulasten Apples verkauft und so fast eine Million Dollar umgesetzt. Nun hat die südkoreanische Polizei den Fälscherring zerschlagen und Apple zeigte sich dankbar.

Bei Produktpiraterie denkt man meist zunächst an China, das Phänomen ist aber nicht auf dort beschränkt. In Südkorea gelang der Polizei ein Schlag gegen den Handel mit Produktfälschungen. Einen schwunghaften Handel mit vermeintlichen Apple-Produkten hatten die Fälscher aufgezogen und auf diese Weise rund 900.000 Dollar verdient. Gehandelt wurde unter anderem mit Fake-EarPods und auch Ladekabeln. Letztere können gefährlich sein und haben schon verschiedentlich Brände und tödliche Stromschläge verursacht. Apple ist auch aus diesem Grund bestrebt, Produktpiraterie aus Asien einzudämmen.

Donald Shruhan ist verantwortlich h für Apples Geschäfte in Asien und der Pazifikregion. Produktfälschungen stehen auf seiner Agenda weit oben. Der nun zerschlagene Fälscherring agierte zwar in Südkorea, die Artikel haben ihren Ursprung aber wohl auch diesmal in China, wo die Produktpiraterie nach wie vor ungebrochen ist. Shruhan reiste nun persönlich nach Südkorea, um den Polizisten der Provinz Gyeonggi für ihren Einsatz zu danken, wie südkoreanische Medien berichteten.

Viele gefälschte Apple-Artikel fanden über den Marktplatz von Amazon ihren Weg zu den Verbrauchern. Allerdings wird das in Zukunft vielleicht anders: Seit kurzem ist Apple nämlich selbst offizieller Amazon-Händler, perspektivisch könnte der Verkauf von Fake-Zubehör also zurückgehen.

Apple bietet bei Amazon unter anderem Zubehörartikel wie seine AirPods, aber auch die aktuellen iPhones und Mac-Modelle an.


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