5G-iPhone: Apple will bis 2022 mit eigenem Modem fertig sein

11. Oktober 2019 | Apple, Gerüchte | 0 Kommentare »

Apple möchte möglichst schnell eigene Modems in seinen iPhones einsetzen. Am liebsten wäre man schon in zwei Jahren so weit, doch dieses Ziel könnte etwas zu ehrgeizig sein.

Apple treibt seine Modementwicklung aggressiv voran. Über den Plan, eigene Mobilfunk-Modems zu entwicklen, hört man immer wieder einmal etwas, nun gibt es hierzu einige Neuigkeiten. Nach einem aktuellen Medienbericht, der sich auf Quellen bei Apple stützt, habe man das Entwicklungstempo abermals beschleunigt. Apple strebt an, alle entscheidenden Tests und die aufwendige Zertifizierung in nur einem Jahr abzuschließen. Die schwierigste Aufgabe ist die Netzwerkoptimierung, die unter anderem dafür sorgt, dass das Modem keine anderen Geräte oder Providerfrequenzen stört. Unnötig zu erwähnen, dass das zu entwickelnde Modem ein 5G-Modem sein wird. Wie wir in dieser früheren Meldung berichtet hatten, plant Apple angeblich, seinen 5G-Chip zunächst in günstigeren iPhone-Modellen und nicht im Flaggschiff einzusetzen. Auch ein MacBook mit 5G könnten wir perspektivisch sehen.

Allerdings geht man seitens der Quelle des Berichts davon aus, dass ein Start der Eigenentwicklung bis 2022 schwer zu schaffen sein wird, 2023 als Starttermin sei realistischer. Unter echtem Zeitdruck steht Apple nicht mehr. Wie berichtet, hatte das Unternehmen die Modemtechnologie von Qualcomm erneut lizensiert – für viel Geld. Außerdem hat man die Modementwicklung von Intel übernommen und dem eigenen Team auf diese Weise reichlich Fachkompetenz hinzugefügt.
Der Deal mit Qualcomm läuft für wenigstens sechs Jahre. Im kommenden Jahr wird das erste iPhone mit 5G erwartet. Bis dahin dürften in vielen Industrieländern schon 5G-Netze aufgebaut sein, die diese Bezeichnung auch verdienen.


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